Wer sind wir

Julia und Alexander Nastasi, Schwetzingen

So sehen uns andere

Ein Hospitationsbericht - die Hospitation ist ein Teil der Ausbildung zur Tagesmutter / Tagespflegeperson. Diese fand an den Daten 14.03.2019, 18.03.2019 und 21.03.2019, jeweils von 7-15:30 Uhr statt.

Dankeschön liebe Julia und lieber Alexander!

Als ich bei Euch angefragt hatte, ob ich im Rahmen des Qualifikationskurses zur Tagespflegeperson von InFamilia e.V. bei Euch hospitieren darf, war ich sehr nervös. Die schnelle und freundliche Zusage hat mich sehr gefreut!

Die Homepage gab mir schon reichlich Information vorab, über die Tagesstruktur und die Arbeitszeiten. Und ich muss sagen, dass ich es auch genauso angetroffen habe. Ich wurde freundlich begrüßt und innerhalb der Hospitationstage fühlte ich mich auch aufgenommen. Für mich war es spannend zu sehen, wie sich Tageskinder und Tagesfamilie zusammenfügen. Wenn man sich fragt, wie man Familie, Paar-Sein und den Beruf der Kindertagespflege unter einen Hut bekommt, dann ist Eure Familie ein gutes Beispiel!

Vielen Dank auch für die vielen Informationen über die Arbeit in Selbständigkeit, das ist beeindruckend umfangreich und gut organisiert.

Im Vorhinein machte ich mir viele Gedanken darum, dass ich als zukünftige Konkurrenz vielleicht nicht gerne gesehen sein könnte, doch Ihr habt meine Bedenken schnell zerstreut. Wir sind als Personen in unserem Wesen unterschiedlich, leben unsere Familienleben auf unterschiedliche Weise und sprechen somit auch verschiedene Interessenten an. Das Kennenlernen ist also ein wichtiger Punkt, auch im Hinblick auf die Eingewöhnungsphasen der Tageskinder. Ein Prozess, der dann zeigt, ob man zusammen "passt" und ob Eltern und Tagespflegeperson kooperieren können.

Ihr habt mir berichtet, wie Ihr zu Eurem Betreuungskonzept gelangt seid und worin Eure Schwerpunkte liegen. Das hat mir sehr geholfen herauszufinden, wohin ich in Zukunft meinen Fokus legen möchte. Ich freue mich schon sehr darauf hoffentlich bald ein Zuhause für mich und meine Familie zu finden, in dem ich dann ebenfalls Kinder mit viel Herzblut liebevoll betreuen kann. Dass ich mich an Euch wenden darf, wenn die großen Fragen auftauchen ist wirklich toll! Ganz herzlichen Dank!

L. Gierschek (im März 2019)


Julia Nastasi

Julia NastasiGeboren und aufgewachsen 1978 in Hannover, war ich das älteste von insgesamt drei Kindern. Meine Mutter begann schon in meiner Kindheit mit ihrer Tätigkeit als Tagesmutter – eine Tätigkeit, der sie auch heute, über 30 Jahre später, noch nachgeht. Sie arbeitet allerdings nicht im Rhein-Neckar-Kreis, sondern inzwischen in der Nähe von Berlin. Das Leben im Haushalt einer Tagesmutter und mit kleinen Tagespflegekindern ist quasi schon immer ein fester Bestandteil meines Lebens. Umso leichter fiel es mir, als ich 2015 selbst Mutter wurde und die Frage im Raum stand, wie ich mich beruflich entwickeln wollte, selbst den Schritt zu gehen, die Ausbildung zur Tagesmutter zu absolvieren. So sind unsere Kleinen direkt von Kindern umgeben und doch immer in unserer Nähe.

Natürlich gab es auch ein Berufsleben, bevor ich mich dazu entschied, die Prägejahre kleiner Kinder mitzugestalten: Ich habe immer die Vielfalt geliebt und gelebt. So ist es kaum verwunderlich, dass ich etliche Etappen erlebt habe. Nach dem Abitur nahm ich zunächst in Hannover, dann in Heidelberg ein Studium auf. Darüber hinaus durchlief ich eine Ausbildung zur Heilpraktikerin. Vom Tourismus über eine Arztpraxis, klassische Assistenz bis hin zur Gastronomie, dort sogar in leitender Stellung, war alles dabei. Ich bin ausgebildete Vertriebsassistentin und auch in diesem Bereich habe ich gearbeitet. Zuletzt war ich in einem Betrieb beschäftigt, der Gastronomie mit Einzelhandel gut verbindet. Es war eine Phase, die mir viel Spaß gemacht hat.

Privat geht es bei mir ziemlich musikalisch zu: Ich habe eine Chorleiterausbildung und wenn es die Zeit und der Nachwuchs erlauben, bin ich in diesem Bereich auch noch immer gerne aktiv. Darüber hinaus spiele ich Geige und Klavier und ich singe (Chor und klassisch). All diese Elemente fließen mal mehr, mal weniger auch in die Tagespflege ein. Sicher ist: Die Kinder erleben bei uns alle positiven Auswirkungen kindgerechter Musikerfahrung, vom Rhythmus über die Sprache und das Körpergefühl bis hin zum einfach positiven Lebensgefühl.

Ansonsten ist mein Tag davon geprägt, Mutter eines kleinen Sohns, geboren 2015 und einer kleinen Tochter, geboren 2017 zu sein.

Alexander Nastasi

Alexander NastasiGeboren und aufgewachsen 1970 in Heidelberg, war ich das jüngste von insgesamt drei Kindern eines Postbeamten und meiner Mutter, die ihr Berufsleben für uns Kinder hintenan gestellt hat. Für mich kam die Überlegung, mich beruflich in die Nähe unseres Nachwuchses zu bewegen, erst mit der Ankunft unseres Sohns. Gesagt, getan – ich absolvierte die Ausbildung zusammen mit meiner Frau und bin seit Januar 2017 aktiv als erster und bislang einziger Tagesvater in Schwetzingen.

Zunächst führte mich mein Lebensweg aber über das Erlernen eines handwerklichen Berufs, nämlich dem des Gärtners, in den Einzelhandel, später in den technischen Bereich, in dem ich die Mobilfunkbranche mit aufbaute. Direkt auf die Ausbildung folgte aber zunächst eine kurze erste Episode der Selbstständigkeit, die aber wieder im Angestelltendasein endete. Nachdem ich alle Feinheiten des Mobilfunks kannte, absolvierte ich eine weitere Ausbildung, die zum Baubiologen und Rutengänger. Das Thema Gesundheit und vor allen Dingen gesunder Schlaf hatten mich schon lange interessiert. So half ich den Menschen, wieder zur Regeneration zu finden, die sie zum Bewältigen ihres Alltags benötigen. Diese Tätigkeit schloss auch eine aktive Vortragstätigkeit mit ein, etwas, das mir nicht nur liegt, sondern das ich auch wirklich gerne tue. Schließlich ist es eine meiner großen Stärken, komplizierte Zusammenhänge einfach zu erklären. Diese Fähigkeit kommt mir auch in der Arbeit mit Kindern immer wieder zugute, denn Kinder möchten ihre Welt erkunden und erfahren. Umso wichtiger ist es, ihnen ihre Fragen so beantworten zu können, dass sie es verstehen. Die gewonnene Zeit mit meinem Sohn und meiner Tochter ist wunderbar und eine sensationelle Erfahrung. Ich liebe es, Kinder lachen zu hören und mit ihnen gemeinsam die Welt mit anderen Augen zu sehen. Auf ausgedehnten Spaziergängen bin meistens ich derjenige, der unseren Kinderbus schiebt. In diesem haben 6 Kinder sichere (angegurtete) Sitzplätze. Da wir uns gerne an der frischen Luft bewegen, ist es so wunderbar, die Ausflüge auch mit den Tageskindern zu machen.

Jan Nastasi

Unser kleiner Sohn wurde im Oktober 2015 hier in Schwetzingen geboren und er hat sich nach anfänglichem Fremdeln schnell an die neue Betreuungssituation gewöhnt. Er ist fast immer gut drauf und geht uns, wenn er anwesend ist, auch gerne zur Hand, wenn z.B. ein Schnuller herunterfällt. Er genießt es sichtlich, dass er nach dem Kindergarten so viel Zeit mit uns beiden verbringen darf. Ein Kind, das mit Mama und Papa aufwächst und das viel Zeit mit seinem kleinen Schwesterchen verbringen kann – was kann es Besseres geben. Auch für Ihr Kind können die ersten wichtigen Prägejahre so gestaltet werden. In einer kleinen Gruppe von maximal 5 betreuten Kindern (plus unsere eigenen) und zwei erwachsenen, zugelassenen und geprüften Aufsichtspersonen.

Laura Nastasi

Die Jüngste unserer Familie wurde im September 2017 hier in Schwetzingen geboren. Sie nimmt inzwischen schon recht aktiv am Betreuungsalltag teil. Auch sie wird mit Mama und Papa aufwachsen und durch die Gegenwart ihres großen Brüderchens geprägt sein.